seilbahn.net | Themenbereiche | Skischulen/Skiverleih | 2017-10-20

Interski Austria Fachtagung 2017

Interski-Austria Präsident  Mag. Dr. Sepp Redl eröffnete die diesjährige Fachtagung vor vollem Haus im Hermann-Reisch-Saal. Präsident Redl betonte die zweitägige Tagung in Kitzbühel diene dem Zweck allen am Skilehrwesen interessierten Personen, Körperschaften und Vereinigungen Gelegenheit zu bieten, aktuelle Themen zu diskutieren, denn das aktive Gespräch, der Dialog und der Erfahrungsaustausch sind wesentlich auch für die Interski Austria Gemeinschaft. Zu den Hauptthemen der diesjährigen Tagung zählten neben dem aktiven Erfahrungsaustausch, dem Know-How Transfer der vergangenen Interski-Kongresse auch die aktuellen Entwicklungen und Veränderungen in den Ausbildungsorganisationen unter Berücksichtigung von neuen geltenden Rechtsgrundlagen in den Bundesländern.

Mit einem symbolischen Handschlag startete der offizielle Bewerbungsprozess für Kitzbühel als Austragungsort des Interski Kongresses 2023. Höchst erfreut zeigte sich Signe Reisch, Präsidentin Kitzbühel Tourismus, dass Kitzbühel als offizielle Austragungsregion ins Rennen gehen wird. Die Schneekompetenz Kitzbühels ist mit mehr als 120 Jahren Skitradition unbestritten. Der Interski Kongress würde sich nahtlos als ein weiteres Highlight in die Erfolgsgeschichte der Gamsstadt einreihen. Zudem steht die Bewerbung unter dem Slogan „MyInterski der kurzen Wege“ und die möglichen Synergie-Effekte mit den Hahnenkamm-Rennen durch mitgenutzte Infrastruktur sind augenscheinlich.

Prof. (FH) Mag. Hubert Siller vom MCI Innsbruck eröffnete den Reigen interessanter Fachvorträge mit einer Studie zum Thema „The Future of Winter Travelling“. Siller unterstrich die Bedeutung des Alpenraums für den internationalen Skisport. Gemäß der Forschungsergebnisse lukriert der Alpenraum jährlich 45% der weltweiten Skitage, in absoluten Zahlen sind dies 158 Millionen Skitage. Prof. (FH) Siller betonte, dass Schnee-Kompetenz nicht nur einzigartig, sondern nicht substituierbar ist für den Alpenraum und somit entsprechend gefördert und weiterentwickelt werden muss.

Praktisches Fachwissen präsentierte Dr. Josef Burger, Vorstand der Bergbahn AG Kitzbühel, dem fachkundigen Publikum. Dr. Burger referierte stellvertretend für die Infrastrukturbetreiber zu den notwendigen, langfristig orientierten Investitionen des Tourismus in den Schneesport. Die touristische Infrastruktur ist nicht nur wirtschaftlicher Treiber einer Region, sondern auch strategischer Mehrwert für eben diese.
Interski International, vertreten durch Generalsekretär Peter Mall, erörterte den Erfahrungsbericht zum Interski Kongress 2011 in St. Anton am Arlberg. Wichtige Erfahrungswerte wurden hier an den offiziellen Bewerber für den Interski Kongress 2023, Kitzbühel, weitergegeben. Projektleiter des Bewerbungsprozesses, Christoph Burger, sowie die Vertreter von Kitzbühel Tourismus, Manfred Hofer, Vorstand-Stv. und Dr. Viktoria Veider, Marktforschung, erlaubten den Interessierten einen ersten Blick hinter die Kulissen des Bewerbungsprozesses. 

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Schneesportwesens. Die Agenda repräsentierte die Neuerungen und Entwicklungen im Ausbildungsbereich.

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