seilbahn.net | Projekte | Zukunft | 2019-03-29

Heidelberg: Seilbahn für die Erschliessung des Neuenheimer Feldes

Mobilitätskonzept: Äußere Erschließung, Anbindung Stadt und Region 

Eine Seilbahn wäre eine kostengünstige, einfach zu realisierende und schnell verfügbare Erschließungsergänzung für das Neuenheimer Feld. Mit einer Seilbahn können stündlich ca. 5.000 + Personen in jede Richtung transportiert werden.

Startpunkt eines solchen Systems könnte der HBF sein. Dort wäre das System auch von der Bahnstadt aus direkt zugänglich. Von hier aus könnte ein Park & Ride - Parkhaus am Autobahnende (Ochsekoppf) angeschlossen werden und von dort aus eine Station direkt im Zentrum des Neuenheimer Feldes, von wo aus alle wichtigen Einrichtungen (Kliniken, Zoo, Studentenwohnheime, Ph, Institute, DKFZ, etc.) in einem Radius von weniger als 500 m zu erreichen sind.

Als Nahverkehrsmittel sind Seilbahnen aus verschiedenen Gründen sehr attraktiv. Alle 30 Sekunden verlässt eine Gondel die Station. Seilbahnen stehen also konstant zur Verfügung, haben keine nennenswerten Wartezeiten und brauchen deshalb keine Fahrpläne. Darüberhinaus ist die Fahrt mit einer Seilbahn äusserst angenehm. 

Es gibt aus Gewichtsgründen eine Beschränkung der zugelassenen Besetzung der Kabine, jeder Passagier hat daher einen Sitzplatz und es gibt keine engen und überfüllten Fahrzeuge. Natürlich ist auch die Aussicht während der Fahrt gerade in Heidelberg eine willkommene Abwechslung.

Die im Verhältnis zur Kapazität geringen Bau und Wartungskosten machen die Seilbahn zu einem erschwinglichen Verkehrsmittel, dass unter den richtigen Bedingungen im Gegensatz zu den meisten anderen urbanen Nahverkehrsmitteln sogar in der Lage ist wirtschaftliche Gewinne einzufahren.

Schließlich sind Seilbahnen eines der sichersten heute bekannten Verkehrsmittel. Durch die Unabhängigkeit vom Straßenverkehr und den fast vollständigen Ausschluss menschlicher Fehler durch eine weitgehende Automatisierung, kommt es bei modernen Seilbahnsystemen nur äußerst selten zu Zwischenfällen. Die Hersteller müssen garantieren, dass die Insassen selbst im Falle eines solchen nicht auf der Strecke aus den Gondeln geborgen werden müssen sondern in einer Station sicher die Kabinen verlassen können.

Bilder: Ferdinand Heide Architekt





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