seilbahn.net | Themenbereiche | Urban | 2019-04-30

Bayern: Leitfaden für die Entwicklung von Seilbahnen an urbanen Standorten

Bayern ist fest entschlossen, innovative Wege im Verkehr zu gehen. 

Die Städte im Freistaat verfügen zwar schon jetzt über eine sehr gute Verkehrsinfrastruktur. Jedoch stößt sie insbesondere in den Ballungsräumen immer mehr an ihre Grenzen. Allein der Personenverkehr in Bayern soll bis 2030 um rund ein Viertel zunehmen. Daher müssen neue Verkehrsprojekte vorangebracht werden: Mobilität muss umweltschonend und kosteneffizient sein. Ökologie und die Akzeptanz in der Bevölkerung sind dabei genauso wichtig wie technische Aspekte und Bezahlbarkeit. 

Seilschwebebahnen sind eine neue Option des innerstädtischen Verkehrs, weil sie den Luftraum nutzen: und zwar weitgehend unabhängig von der darunter liegenden Fläche.  Studien und bereits umgesetzte Projekte weltweit zeigen: Seilbahnen sind eine gute Ergänzung zu den etablierten Verkehrsträgern des ÖPNV. Sie können sowohl große Höhenunterschiede und Parkanlagen als auch Barrieren wie Bahngleise, Straßen oder Flüsse überwinden. Ihr Bau kann ohne große Eingriffe in die Landschaft erfolgen.

Gerade in Bayern möchte man sich trauen, Seilbahnen in Städten zu nutzen. Denn  Bayern ist Seilbahnland Nummer eins in Deutschland. Jetzt gilt es, das Expertenwissen aus dem Bereich der Bergbahnen auch für den urbanen Bereich zu nutzen und mit dem  Fachwissen im ÖPNV zu vereinen. Die Idee einer Seilbahn hat in der Landeshauptstadt München bereits großen Anklang gefunden. Erfahrungen und Hinweise zu Planung und Bau will man allen urbanen Räumen in Bayern zugänglich machen. Der vorliegende Leitfaden ist von verschiedenen Experten gemeinsam erarbeitet worden. Es ist die feste Überzeugung: Bayern bringt beste Voraussetzungen mit, um bei Stadtseilbahnen in Deutschland Vorreiter zu sein!






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