seilbahn.net | Themenbereiche | Wirtschaft | 2019-06-21

Zusammenschluss SKIOO und SKITUDE

Zusammenschluss mit SKIOO: SKITUDE ist jetzt eine der größten digitalen Plattformen für Skifahrer und Skibranche zugleich 
 
Einerseits bietet das Unternehmen den Skifahrern eine einmalige Nutzererfahrung, und zwar „Davor, während und danach". „From sofa to sofa“. Andererseits ermöglicht die neue Postpaid-Zahlungsplattform nach dem Vorbild von Uber die Optimierung des Onlineverkaufs und des Zugangs zu den Pisten in mehr als 150 Skigebieten weltweit.
 
GIRONA, Spanien--Der Zusammenschluss zwischen Skitude, dem größten Ski-App-Netzwerk, und dem Technologieunternehmen Skioo, das den Nutzern mit nur einer Karte vorrangigen Zugang zu zahlreichen Skipisten bietet, soll in der nächsten Saison eine Optimierung der Vertriebskanäle für die weltweit mehr als 150 mitwirkenden Skigebiete mit sich führen.
 
Die Strategie besteht u. a. im Einsatz von Postpaid-Zahlungsmethoden, die den Nutzern den Zugang zu den Skipisten erleichtern und den Skigebieten wiederum helfen, ihre Produkte in der Onlineplattform zu positionieren. 
 
„Wir arbeiten daran, dass die Skifahrer beispielsweise einen Skipass im Vorverkauf erwerben und diesen auf ihrer RFID-Karte speichern bzw. im Voraus per Kreditkarte validieren können,“ erklärt Skitude-CEO Marc Bigas. „Diese Annehmlichkeiten und Postpaid-Zahlungssysteme wurden bereits von Unternehmen wie Uber eingesetzt“. 
 
Laut Skitude-Präsident Yngve Tvedt soll in diesem Sinne die gemeinsame digitale Plattform der Skibranche neue Türen öffnen und den Nutzern ein bequemeres und unterhaltsameres digitales Erlebnis bieten. 
Weiterhin versichert er, dass Skitude zu der „Digitalisierung der Branche" beiträgt und stimmt mit Marc Bigas überein, dass hierbei „dem Skifahrer mehr Vorteile" angeboten werden und die „leistungsfähigen Lösungen für den E-Commerce und das Marketing“ den Skigebieten ermöglichen, den Bedürfnissen ihrer potentiellen Kunden besser entgegenzukommen. 
 
Neue Herausforderungen 
 
Die Fusion beider Unternehmen soll auch der Stagnation der Nutzer der Skibranche entgegenwirken – eine der Herausforderungen dieser Branche. „Wir begeben uns auf eine Reise, um anhand der Technologie die Herausforderungen zu bewältigen“ versichert Marc Bigas und fügt hinzu, dass die Erfahrungen, die sowohl Skitude als auch Skioo in den letzten Jahren gesammelt haben, „äußerst wertvolle Informationen für die Skigebiete darstellen“. 
 
Dabei darf nicht vergessen werden, dass das Unternehmen mit Sitz in Girona immer auf die Interaktion mit den Nutzern „vor, während und nach ihrem Besuch“ gesetzt hat, was laut Bigas „die Wettbewerbsfähigkeit der Branche erhöht und die Weiterentwicklung ermöglicht“. 
 
Eine Community mit über 1,3 Millionen Skifahrern 
 
Die Skitude-Community umfasst mittlerweile über 1,3 Millionen Skifahrer, die mindestens eine der kostenlosen, mit der Skitude-Plattform kompatiblen Apps verwendet haben. Die meisten davon sind offizielle Apps der jeweiligen Skigebiete. 
 
Es handelt sich um eine äußerst aktive Community. Anhand des GPS-Trackers, der die Abfahrten registriert, haben die Nutzer ihre Aktivitäten in über 1200 Skigebieten in 45 Ländern aller Welt aufzeichnen und an mehr als 250 Herausforderungen teilnehmen können, mit denen sie Skiausflüge, Ausrüstung wie Skier, Stiefel und Action-Cams oder exklusive Rabatte gewonnen haben. 
 
Dank diesem Zusammenschluss kann Skitude weiterhin nach dynamischen Lösungen forschen und die Erfahrung der Nutzer in den Skigebieten verbessern. 
 
Die Aktionäre der Gesellschaft bestehen aus den spanischen unternehmerischen Partnern Marc Bigas und David Huerva sowie die drei norwegischen Fonds die Skioo besitzen: Investinor, Canica und Norselab. Norselab zählt den alpinen Olympiasieger Aksel Lund Svindal als Investor dazu. 


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