Sölden investiert weiter in neue Bahnen und Lifte

Nicht nur bei den wichtigen Kriterien Höhenlage und Schneesicherheit des Skigebietes nimmt Sölden in den Alpen einen Top-Platz ein – auch in punkto Erschließung durch modernste Bahnen und Lifte rangiert der im Tiroler Ötztal gelegene, renommierte Skiort ganz vorne.

So wird natürlich auch für die Saison 2001/02 wieder eine neue, hochkomfortable Sesselbahn in Betrieb genommen: Selbstverständlich ist die neue Heidebahn – sie befindet sich im Bereich der Gaislachalm und ersetzt den gleichnamigen, aber in die Jahre gekommenen Lift – als kapazitätsstarke, kuppelbare Vierpersonen-Sesselbahn ausgelegt; Kunststoffhauben bieten bei Bedarf perfekten Wetterschutz. Die Sitze sind so weich gepolstert, dass die Fahrgäste sich wie in einem Wohnzimmersessel fühlen. Die neue Heidebahn kann zwischen 1952 Meter und 2.427 Metern Seehöhe stündlich bis zu 2.400 Personen befördern; die Fahrzeit beträgt bei 457 Metern Höhenunterschied nur 5,40 Minuten.

Mit der neuen Heidebahn bietet Sölden – das Skirevier reicht vom Ort in fast 1400 Metern Höhe bis zum Tiefenbachgletscher mit einer Gipfelhöhe von 3249 Meter – eine praktisch perfekte Erschließung seines weitläufigen Skigebietes: Neben der schnellen Gaislachkoglbahn (Doppelseil-Umlaufbahn in zwei Sektionen) verringern drei kapazitätsstarke Einseil-Umlaufbahnen mit Achtpersonen-Gondeln die Fahrzeiten; zudem gibt es mittlerweile neun kuppelbare Sesselbahnen mit bis zu sechs Sitzen, die mit bis zu fünf Metern pro Sekunde Fahrgeschwindigkeit (fast 20 km/h) für eine blitzschnelle Bergfahrt und damit auch für geringe Wartezeiten sorgen. Die meisten dieser hochkomfortablen Expreß-Lifte sind mit „Bubbles“, also Wetterschutzhauben ausgestattet. Insgesamt können die 33 Bahnen und Lifte der Sölder Skigebiete pro Stunde jetzt fast 60.000 Skifahrer transportieren. Ganz im Sinne höchstmöglicher Qualität minimieren sich dadurch die Wartezeiten. Auf den 141 Pistenkilometern verteilen sich die Ski- und Snowboardfahrer vorbildlich.

Ein eindrucksvoller Beleg für die extrem hohe Qualität der Sölder Skigebiete ist die alpenweit einmalige Liftverbindung zwischen dem Winterskigebiet am Giggijoch und dem Gletscherskigebiet am Rettenbach- und Tiefenbachgletscher: Die „Golden Gate to the Glacier“ genannte Verbindung ermöglicht es Skifahrern mit Hilfe von vier schnellen Bahnen, nach Belieben zwischen dem Gletscher- und dem Winterskigebiet zu pendeln und ist damit absolut konkurrenzlos. Mit 20 Quadratkilometern stellen Rettenbach- und Tiefenbachferner die größte für den Skifahrer erschlossene Gletscherfläche Österreichs dar. Die Bergbahngesellschaft Sölden hat im Lauf der vergangenen fünf Jahre nicht weniger als 700 Millionen Schillinge (rund 50 Millionen €) in topmoderne Bahnen und Lifte investiert. Auch der liftmäßige Zusammenschluss zwischen dem anspruchsvollen Skirevier am Gaislachkogl und den breiten, gepflegten Pisten am Giggijoch ist dank modernster Bubble-Bahnen perfekt gelöst.

Unter dem Begriff Qualität versteht man in Sölden aber noch mehr als die permanente Investitionen in immer komfortablere und schnellere Bahnen und Lifte: Skifahrer sollen rundum perfekt umsorgt werden. Deshalb wurde beispielsweise in den vergangenen Jahren ein großes Parkhaus direkt an der Talstation der Giggijochbahn errichtet, in dem neben der kapazitätsstarken Kassenanlage auch ein Skiverleih sowie ein geräumiges Depot für Ski und Skistiefel enthalten sind. Für die perfekte Verbindung zwischen den Gletscherskigebieten am Rettenbach- und Tiefenbachgletscher wurde in 3.000 Metern Höhe ein Skitunnel in den Fels geschlagen; er verkürzt die fürs Gletscher-Pendeln nötige Zeit deutlich.