seilbahn.net | Themenbereiche | Seilbahnen | 2020-01-13

Bergbahnen Söll präsentieren erste Bilder der neuen 10er-Gondelbahn Hexenwasser

Fast schon routinemäßig hat die SkiWelt Söll Anfang Dezember ihren komplexen Winterbetrieb hochgefahren und inzwischen neben dem Tagesskilauf auch Österreichs größtes Nachtskiangebot sowie zwei durchgehend beleuchtete Rodelbahnen in Betrieb genommen.

Alles andere als Routine ist begleitend dazu der seit neun Monaten laufende Bau einer hochmodernen neuen Gondelbahn nach Hochsöll. Jetzt gewähren die Bergbahnen Söll erstmals einen Blick auf die bemerkenswerte Architektur der neuen Talstation; quasi dem Tor in die verhexte SkiWelt Söll bzw. ins Hexenwasser. 

Entworfen vom Innsbrucker Büro i-Unit Architekten, präsentieren Volker Miklautz und sein Team einen in seiner Formsprache richtungsweisenden Seilbahnhof, der trotz seiner immensen Größe von 1.500 qm optisch leicht wirkt. Miklautz betont: „Auch wenn im Seilbahnbau der Einsatz von Holz eine großen Herausforderung darstellt, so wollten wir das Projekt mit der an Fachwerkgebäude erinnernden Konstruktion einerseits homogen ins Landschaftsbild einbetten und ihm anderseits den Eindruck eines Großbaus nehmen!“

Für die technische Planung des Projektes wurde die Obenauer Seilbahnplanungs GmbH beauftragt, die seit mehr als 30 Jahren Partner beim Bau neuer Seilbahnanlagen in der SkiWelt Söll ist. Christian Obenauer hat bereits 1988 die 8erGondelbahn Hochsöll geplant und ist auch bei der neuen 10er-Gondelbahn Hexenwasser wieder mit an Bord. 
 
Ab 11. Juli 2020 soll die neue Hexenwasser-Gondelbahn offiziell in Betrieb gehen. Außergewöhnlich, abwechslungsreich und fast so schön wie ein Flug auf dem Hexenbesen wird dann die Fahrt mit den „sprechenden Gondeln“.

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