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seilbahn.net | Themenbereiche | Seilbahnen | 2017-07-31

Kölner Seilbahn - 65 Personen wurden aus Gondeln evakuiert

Am 30. Juli 2017, 15.23 Uhr, musste die Kölner Seilbahn aus Sicherheitsgründen den Betrieb einstellen: Ein Seil, das sich zwischen den Fahrdrähten für die Gondeln befindet, hatte sich aus noch nicht geklärten Gründen um eine der Fahrkabinen gewickelt und den Stillstand verursacht. 

Da die Störungsursache nicht kurzfristig behoben und der Betrieb nicht kurzfristig wieder aufgenommen werden konnte, mussten 65 Personen - darunter 20 Kinder und Jugendliche - von der Feuerwehr und weiteren Hilfskräften aus den Gondeln geborgen werden. 

Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG möchte auch auf diesem Wege noch einmal ausdrücklich ihr tiefes Bedauern über diesen Vorfall zum Ausdruck bringen. Jörn Schwarze, technischer Vorstand der KVB, hat vor Ort bereits mit vielen der betroffenen Fahrgäste gesprochen und sich im Namen des Unternehmens bei ihnen entschuldigt. Die KVB wird alle notwendigen Schritte in die Wege leiten, um festzustellen, wie es zu diesem ungewöhnlichen Defekt kommen konnte. Entsprechende Maßnahmen wurden bereits heute in die Wege geleitet. 

Der Seilbahnbetrieb unterliegt strengen Sicherheitsvorschriften. Die Anlagen werden regelmäßig intensiv von Fachkräften gewartet und vom TÜV überprüft. Einen Defekt wie diesen hat es in der inzwischen 60jährigen Betriebszeit nicht gegeben. Die KVB wird gemeinsam mit Spezialisten eine umfassende Untersuchung in die Wege leiten und über die Ergebnisse informieren, sobald diese vorliegen. Sie wird sich im Nach-gang des Geschehens mit den von diesem Ereignis Betroffenen in Verbindung setzen. 

Das Unternehmen bedankt sich in aller Form bei den an der Rettung beteiligten Einsatzkräften für die schnelle und professionelle Hilfe. Kurz nach 20 Uhr waren alle Personen unbeschadet geborgen.



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