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seilbahn.net | Themenbereiche | Seilbahnen | 2018-12-03

Gastein: Neue Schloßalmbahn in Betrieb

Am 1. Dezember ging die neue Schlossalmbahn - eine Einseilumlaufbahn mit Kabinen für jeweils 10 Personen in Betrieb.

Gleich nach dem Ende der letzten Wintersaison wurden die Standseilbahn, die Doppelsesselbahn Haitzingalm und die Vierersesselbahn Kleine Scharte abgetragen. De neue Einseil-Umlaufbahn brind die Gäste über eine Zwischenstation direkt auf den Berg. Skigästen bietet sich dadurch die Möglichkeit, zwischen drei Abfahrtsoptionen (Schlossalm, Kleine Scharte oder Haitzingalm) mit je rund 1.200 Metern Höhendifferenz zu wählen. Durch neue Pisten und den Neubau der Bahnen werden Komfort, Sicherheit und Kapazitäten deutlich erhöht. Die Förderleistung wurde auf 3.000 Personen in der Stunde verdoppelt. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 6 Meter pro Sekunde erreicht man in weniger als 10 Minuten die Bergstation.

Die Pistenflächen im Skigebiet Schlossalm werden um insgesamt rund 20 Hektar erweitert. In einem ersten Schritt gibt es eine neue Skiabfahrt bis zur Mittelstation. Für die Beschneiung neuer sowie bestehender Pistenflächen wurde ein Speicherteich mit 150.000 Kubikmeter Wasserkapazität errichtet.

Moderne Architektur

Aus einem geladenen Architektenwettbewerb für die Talstation ging das Saalfeldener Architekturbüro Innerhofer oder Innerhofer als Sieger hervor. Sie gestalteten das multifunktionale Talstationsgebäude mit einem angebauten Parkdeck und legten auch eine gemeinsame Klammer über die Zwischen- und Bergstation der Schlossalmbahn. Glasflächen im Bereich des Gondelbahnhofes bieten einen Einblick in die Technik. Weitere Bestandteile der neuen Station sind ein Sportshop, Skiverleih und Skidepot, ein Restaurant und eine Skischule.

Eine Trennung von Fußgänger und Fließverkehr ist ebenso berücksichtigt, wie eine direkte Anbindung an den öffentlichen Verkehr mit dem neu entstandenen Busterminal. Insgesamt stehen rund 260 Stellplätze im dreigeschossigen Parkdeck und rund 640 Parkplätze im Freien zur Verfügung. Eine solare Großanlage auf der Dachfläche des Parkdecks sorgt für umweltfreundliche Energiegewinnung, die rund 90 Prozent des Wärmeenergiebedarfes für Warmwasser und Heizung im Talstationsgebäude abdecken soll.








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