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seilbahn.net | Themenbereiche | Beschneiung | 2017-03-10

TechnoAlpin revolutioniert die Schneeerzeugung

Die immer schneeärmer werdenden Winter machen es unerlässlich für die Skigebiete sich auf die Beschneiung mit Kanonen oder Lanzen zu verlassen.

Neuentwicklungen sind dringend notwendig; so hat TECHNOALPIN am vergangenen Wochenende seinen neuen Star der Öffentlichkeit vorgestellt: 

Die Neuentwicklung: Propellermaschine TR8 

Die Entwicklung der Propellermaschine TR8 stellt eine Revolution des Beschneiungsmarktes dar. Sie ermöglicht die Produktion einer optimalen Schneequalität bei jeglichen Bedingungen und garantiert so höchste Effizienz auf allen Ebenen.

Mit der TR8 werden erneut unerreichte technologische Maßstäbe gesetzt: Sowohl die Antriebstechnologie, als auch das gesamte Gehäuse des Schneeerzeugers unterliegen einem völlig neuen Konzept. Oberstes Ziel war es dabei die Arbeit der Schneemacher zu vereinfachen und die Effizienz zu erhöhen.

Gäste aus aller Welt, darunter auch eine Delegation aus Südkorea, konnten sich von der Innovation am 4.März in Bred/Slovenien davon überzeugen. Das neue stromlinienförmige Design sticht jedem sofort ins Auge. Auf überstehende, störende Bauteile wurde verzichtet um die Schneeablagerungen zu verringern. Integriert wurde eine Meteostation, ein LED-Arbeitsscheinwerfer und eine LED-Warnleuchte - was zu einer erhöhten Wartungsfreundlichkeit führt. Nach dem Aufklappen der Turbinenverkleidung wurde die wahre Revolution sichtbar: 

Die Revolution

Zum ersten Mal in der Geschichte der Schneeerzeugung werden hier Propeller und Kompressor nur mit einem Elektromotor angetrieben. Dabei handelt es sich um einen ölfreien Drehschiebeverdichter, der sich durch einen gleichmäßigen Drucklauftaustritt, ein niedrigeres Gewicht und eine einfache Wartung auszeichnet. Durch den Permanentmagnet-Motor mit Inverter erreicht die TR8 zudem den Wirkungsgrad IE4. Im Vergleich zu dem Vorgängermodel T40, kann die TR8 in einem äußerst großen Spannungsbereich betrieben werden, und weist dabei eine deutlich verbesserte Luftleistung auf.

Größte Laufruhe 

Auf Grund des innenliegenden Turbinenmotors und Dank der erprobten Niedrigdrehzahl, besticht die TR8 durch ihre geringe Geräuschemission und Unempfindlichkeit gegenüber Vibrationen. Ein Umschalten zwischen Kühlen und Nichtkühlen ist nicht mehr nötig, da der Ventilblock über eine Kühlung im Wasserkreislauf verläuft und die Luft garantiert optimal temperiert wird. Die niedrige Bauhöhe und das geringe Gewicht verleihen der TR8 zusätzlich hohe Stabilität und ein optimales Handling.

Einfache Wartung

Eine absolute Neuheit ist die aufklappbare Abdeckung der TR8, die dadurch revolutionär wartungsfreundlich wird. Mit einfachen Handgriffen und in wenigen Augenblicken sind alle wichtigen Komponenten zugänglich. Der Frontring ist mit kurzen Hangriffen abnehmbar. Die Quadrijet-Keramikdüsen sowie der Wasserfilter vom Typ Wedge sind einfach zu Warten – und das bei optimaler Qualität und Effizienz.

Die Entwicklung des Fortschritts

Lt. dem leitendem Entwicklungsingenieur Florian Schwalt, ging es TECHNO ALPIN vor allem darum, die Schneeproduktion zu vereinfachen und die Wartungsfreundlichkeit zu erhöhen. Der Schneeerzeuger sollte dabei optimal betrieben werden können und stabil auf den komplex gewachsenen Anlagen funktionieren. Defekte an den Motoren durch falschen Betrieb werden vermieden und es wird gewährleistet, dass die TR8 noch läuft, wenn andere Geräte bereits ausschalten.

Die größte Herausforderung

Die Bei einem neuen Produktlaunch ist die größte Herausforderung die gewachsenen Systeme zu integrieren. Es gibt viele verschiedene Lösungen im Feld, verschiedener Ventile, Applikationen, sowie Steuerungen. Mit allen muss das Gerät kompatibel sein, und unter allen Bedingungen einwandfrei funktionieren, dabei dürfen klimatische Bedingungen keine Rolle spielen. 

Schnelle Entscheidungen, Geld, kurze Wege und prompte Rückmeldungen sind wichtig und führten, dank dem Inhabergeführtem Unternehmen, zu einem optimalen Ergebnis.

Beste Testergebnisse

In Madonna di Campiglio konnte trotz des Schneemangels die Wintersaison am 19.11.2016 eröffnet werden. Francesco Bosco bestätigte die tolle Qualität des produzierten Schnees und die Laufruhe.

Die Laufruhe, insbesondere in Hotelnähe, konnte auch Herr Sepp Gummerer von den Oberegger Skigebieten unterstreichen. Die Altendorfer Bergbahnen AG, durch Wolfgang Hetteger, lobte die Neuentwicklung mit besten Schneeergebnissen und unterstrich ganz besonders den wenigen Wartungsaufwand.

Die Veranstaltung wurde durch den Besuch beim Slalomrennen der Herren in Kranjska Gora abgerundet. Das Weltcuprennen konnte trotz widrigster Umstände - auch durch die Unterstützung der bekannten Schneekanonen - optimal durchgeführt werden.

VM – Seilbahn.net













Bildergallerie / Bautagebuch:


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