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seilbahn.net | Themenbereiche | Beschneiung | 2018-05-09

Supersnow: Interview mit GF Torsten Riedel / Ehrwalder Wettersteinbahnen

Herr Riedel: Könnten Sie mir bitte sagen, seit wann arbeiten Sie für und in der  Beschneiungsbranche? Wie hat es bei Ihnen angefangen?

In der Liftbranche/Beschneiungsbranche arbeite ich erst seit knapp zwei Jahren. Mein Schwerpunkt ist die erfolgreiche Vermarktung der Wettersteinbahnen, deshalb konnte auch mit mir ein Branchenfremder gewählt werden. Gleich zu Beginn meiner Tätigkeit war der einhellige Tenor unserer Partner immer derselbe:“Ohne Schnee nix los“. 

Grundsätzlich trage ich die disziplinarische Verantwortung über die gesamte Unternehmung. Natürlich hat aber der erste Betriebsleiter die technische Verantwortung und die Fahrbetriebs-Mitarbeiter sind per Gesetz nur ihm weisungsgebunden. Wie gesagt, das Bekannterwerden unseres tollen Familienskigebietes und der sukzessive Ausbau der Angebote für unsere Gäste sind die Schwerpunkte meiner Arbeit.

Wann haben Sie das erste Mal von  der Firma Supersnow aus Polen gehört? Was waren Ihre ersten Gedanken? 

Schon vor Beginn meiner Tätigkeit wurden erste Gespräche mit unserem verantwortlichen Betriebsleiter  und der Fa. Supersnow getätigt. Ich persönlich habe aus anderen Bereichen des Berufslebens sehr gerne mit polnischen Firmen zusammengearbeitet, da diese sehr aufgeschlossen, neugierig und hungrig waren, die bestehenden westlichen Märkte aufzumischen. Neue Wege auch bei uns, war also das Ziel. Das haben wir dann doch schon sehr erfolgreich vergangenen Winter gemeinsam umgesetzt.

Was wird  heuer  geplant? Was bringt der Ausbau mit, welche Vorteile sehen Sie hier für das Gebiet und Leute, die hier wohnen?

Kommenden Winter werden wir noch eine Schwachstelle in unserem Beschneiungssystem beseitigen. Am Gamskar-Lift wird die bestehende etwas komplizierte Beschneiungsanlage durch leistungsfähigere, zum Teil Turmkanonen in diesem Herbst ergänzt und somit der Beschneiungsprozess deutlich schneller und effektiver gemacht. Wichtig ist einfach, daß wir trotz eventueller widriger Witterungsumständen im Vorwinter das gesamte Skigebiet rechtzeitig zum Saisonstart ans Netz bekommen. Das hat natürlich somit Auswirkungen auf den gesamten Ortstourismus und unsere Partner im Skigebiet.

Was hat Sie dazu bewegt, sich für die Supersnow GmbH aus Roppen als Lieferanten von Schneekanonen  zu entscheiden? Welchen Eindruck macht auf Sie die Firma Supersnow heute?

Wir konnten uns zunächst mit den ersten Vorführkanonen im Winter 2016/17  von der Qualität der Schneekanonen und des erzeugten Schnees ausgiebig überzeugen. Nachdem der Service und die Kompetenz der Supersnow-Mitarbeiter ebenfalls keine Wünsche offen ließ und das System mit unserem bestehenden ebenfalls verbunden werden konnte,  war es dann am Ende eine klare Entscheidung zu Gunsten des günstigeren Preises. Supersnow ist ein absolut wettbewerbsfähiger Marktteilnehmer, welcher sehr innovativ und unkompliziert in den Markt drängt. Konkurrenz tut immer gut und so ist es auch in diesem Fall. Außerdem ist Supersnow mit dem Standort Roppen doch bei uns quasi vor der Haustüre und somit immer präsent, wenn etwas sein sollte.

Würden Sie aber den anderen Skigebiet Betreibern Zusammenarbeit mit Supersnow  empfehlen? Wieso?  

Von meiner Warte aus kann ich jedenfalls Supersnow absolut weiterempfehlen. Die anderen Produzenten machen allerdings auch einen guten Job und somit darf man gespannt sein, wie sich die Branche entwickeln wird. Wie gesagt, solange man den Schnee zum Wintersport braucht, wird es stetig Bedarf nach diesen Systemen geben.






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