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seilbahn.net | Themenbereiche | Beschneiung | 2019-04-03

AEP: Ausbau der Schneeanlage Rosenalm in Zell am Ziller

Für die optimale Ausnützung der kalten Wetterperioden und zur Gewährleistung des jährlichen Wintersaisonstarts erfolgte der Ausbau der Schneeanlage Rosenalm im Skigebiet Zell am Ziller, Teil der Zillertal Arena, nach dem Stand der Technik. Herzstück der Erweiterung der Schneeanlage Rosenalm ist der Speicher Rosenalm, welcher zur Bereitstellung zusätzlicher Wasserresourcen im Ausmaß von ca. 143 700 m³ dient. Im September 2017 wurde mit den Vorarbeiten zum Bau des foliengedichteten Speichers begonnen. Die Rodungen sowie der Aushub für die Pumpstation Rosenalm II wurden mit November 2017 abgeschlossen. Im Frühjahr 2018 wurden die Erdarbeiten für den Speicher, der Feldleitungsbau, sowie die Baumeisterarbeiten für die Pumpstation Rosenalm II und der Verteilerstationen fortgesetzt bzw. gestartet. Für die Dammschüttung des Speicher Rosenalm wurden 190 000 m³ Material bewegt. Für den Bau des Speichers erfolgte eine Gesamtmassenbewegung von ca. 280 000 m³. Am 16. Oktober 2018 wurde mit der Füllung des Speichers begonnen.

Die Erweiterung der Schneeanlage Rosenalm beinhaltet folgende Bauteile:

Speicher Rosenalm:
  • Nutzinhalt: 143 700 m³
  • max. Dammhöhen: 29,6 m
  • max. Grundablassleistung: 620 l/s
  • Abdichtung: HDPE-Dichtungsbahnen
Pumpstation Rosenalm II
  • Hauptpumpen - oberes System: 6x je 53 l/s, 700 m WS, 630 kW
  • Hauptpumpe - unteres System: 3x je 60 l/s, 480 m WS, 500 kW
  • Gesamtwasserleistung: 500 l/s
  • Anschlussleistung: 7.200 kW
Feldleitungssystem / Schneitechnik
  • Feldleitungen: 14.000 m
  • Schnee-Erzeuger: 100 Stück (Turm und mobil)
  • 3 begehbare Verteilerstationen
  • 2 Kompakttrafostationen für Versorgung Schnee-Erzeuger (1x 800 kVA, 1x 1.250 kVA)
Zusatzwasserfassung Sagenbach II
  • Zur Erstfüllung des Speichers Rosenalm in der Schneeabschmelzperiode mit einer Entnahme von max. 25 l/s aus dem Sagenbach.
Aufgaben AEP:
Planung und technische Oberbauleitung
Ausführungszeitraum:
September 2017 – November 2018
Restarbeiten 2019










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