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seilbahn.net | Themenbereiche | Pisten | 2017-03-27

Klenkhart & Partner: Zahlreiche interessante Projekte im Jubiläumsjahr 2016

Klenkhart & Partner konnten auch im Jubiläumsjahr 2016 (25 Jahre Alpine Engineering) zahlreiche interessante Projekte realisieren

Seit nunmehr 25 Jahren gehört Klenkhart & Partner aus Absam/Tirol zu den gefragtesten
Spezialisten im Bereich Alpine Engineering. Zahlreiche nationale & internationale Projekte tragen inzwischen das Markenzeichen der Skigebietsplaner aus Tirol. Die Partner DI Christian Klenkhart & DI Christian Weiler stellen dabei immer wieder ihr raumplanerisches, technisches und ökologisches Bewusstsein unter Beweis.

Während die Infrastrukturverbesserungs-Maßnahmen für dieFIS-Alpine Skiweltmeister-schaft 2017 in St. Moritz schon wieder Geschichte sind, laufen die Planungen und Umsetzungen für die FIS-nordische Skiweltmeisterschaft in Seefeld 2019 auf Hochtouren.

Auch abseits der Arbeiten für diverse Großereignisse setzten viele Skigebiete auf innovative Projekte und Qualitätsverbesserungen. So erfolgtebeispielsweise im vergangenen Jahr der Startschuss zur umfangreichen Modernisierung des Skigebietes  Ifen im Kleinwalsertal. Begonnen wurde mit einer neuen Seilbahn, der Errichtung einer schlagkräftigen Beschneiungs-anlage inklusive Speicherteich und zahlreichen Pistenbaumaßnahmen.

In Oberstdorf freut man sich über das neue Gipfelrestaurant und den attraktiven Skywalk durch die Nordwand am Nebelhorn, das neue Kinderland am Söllereck und der gelungenen Renauturierung vergangener Baumaßnahmen.
Im Skigebiet Fellhorn/Oberstdorf wurde 2016 ein wichtiger, jedoch technisch veralteter Schlepplift durch die kuppelbare 6er Sesselbahn Bierenwang ersetzt. Im Zuge dieses Projektes wurde auch die Schlagkraft der Beschneiungsanlage erhöht. Außerdem mussten aufgrund der neu situierten Tal- und Bergstationsbereiche diverse Pistenbaumaßnahmen erfolgen. 

Das Skigebiet Warth ist sowohl skitechnisch als auch über den Kartenverbund mit Schröcken und Lech verbunden. Basierend auf dem von Klenkhart & Partner erstellten schneitechnischen Grundsatzkonzeptes wurde mit dem Bau einer Beschneiungsanlage inkl. einem zentralen Speicherteich 
mit einem Fassungsvermögen von 170.000m³ am höchsten Punkt begonnen. Der Plan sieht vor, dass der zentrale Speicherteich auch die Wasserbereitstellung der Beschneiungsanlage des Nachbarskigebietes Schröcken gewährleistet. Aufgrund der Größe des Bauvor-habens und der geologischen Verhältnisse (Sprengfels im Teichbereich) erstreckt sich die Bauphase über zwei Jahre und daher wird die Anlage erst im Spätsommer 2017 in Betrieb gehen. 

Synergien nutzen heißt es bei den Berwanger Sonnalmbahnen durch die Übernahme der Thanellerkar Lift GmbH. Durch die Fusionierung der beiden Seilbahngesellschaften ist es nun- mehr möglich, beide vorhandenen Beschneiungsanlagen durch eine neue Gussrohrleitung miteinander zu verbinden. So können beide Beschneiungsanlagen – wie bisher – getrennt oder über die Pumpstation und den Speicherteich Thanellerkar mit Schneiwasser versorgt werden. Dadurch ergibt sich vor allem für den Skigebietsteil der Berwanger Sonnalmbahnen eine deutliche Reduzierung der Schneizeiten. 

Im Pinzgau wurde eine 3,5 km lange Abfahrt inkl. Lawinenschutz für die obere Sektion der neuen 10er Kabinenbahn „ZellamseeXpress“, die ab nächsten Winter die Schmittenhöhe mit Viehofen verbinden wird errichtet.

Die zentrale Wasserfassung der Bergbahnen Hohe Salve an der Brixentaler Ache war in die Jahre gekommen und hatte laufend technische Probleme. Der Neubau(inklusive Sandfang und Vorpumpstation) wurde mit feinster Technik aus dem Kraftwerksbau ausgerüstet.

Die Elferbahnen in Neustift erfreuen sowohl bei Skifahrern als auch bei Rodlern größer Beliebtheit. Daher waren Verbesserungsmaßnahmen im Bereich des Schleppliftes Hölltal und im oberen Teil der Rodelbahn erforderlich. Durch den Austausch alter Schneileitungen konnte ohne eine Erhöhung der Pumpleistung die Beschneiungsanlage um zusätzliche Schneischächte erweitert werden. Zur Steigerung der Effizienz wurde bei der bestehenden Pumpstation im Tal ein Kühlturmbecken in Stahlbetonbauweise sowie eine Kühlturmanlage errichtet.

Für die Bergbahn Westendorf wurde der größte Speicherteich des Tiroler Unterlandes errichtet. Dieser ist aus dem 1999 gebauten, landschaftlich reizvollen Speicherteich
„Kreuzjöchlsee“ entstanden. Der ursprünglich 65.000m³ fassende Teich wurde auf 200.000m³ vergrößert. Auch hier galt die Devise den Teich landschaftsgerecht und vor allem naturnah zu gestalten, was bestens gelungen ist.
Wegen der dezentralen Lage des Teiches im Skigebiet mussten eine ca. 2.500 m lange Versorgungsleitung und weitere ca. 5 km Schneileitungen zur Netzverbesserung verlegt werden. Das Überschussmaterial des Teichbaues im Ausmaß von ca. 130.000 m³ wurde ausschließlich zur Verbesserung von bestehenden Pisten wie z.B. des Skiweges „5-er Galerie“, sowie im Bereich Skiweg und Piste Bunaeck verwendet. Durch diese Verbesserungen wurde die Sicherheit der Skipisten entscheidend erhöht.

Im Bereich des 2003 erbauten Speicherteich Filzalmsee, den sich die beiden Bergbahnen von Brixen und Söll teilen, wurden beide Pumpstationen um eine Kühlturmanlage erweitert.

Auch im Skigebiet St. Johann in Tirol wurde die Pumpstation der Beschneiungsanlage Schlosserberg durch einen Kühlturm ergänzt.

Im Skigebiet Bansko /Bulgarien mußten die bis zu 15m hohen Erosionsböschungen, die in der Tauphase zu Steinschlagproblemen auf der zentralen Talabfahrt führten, gesichert werden. Im oberen Drittel wurde dies mittels einer rückverankerten Holzstützwand/ Holzankerwand (robustes Robinienholz, Stahlschienen, Stahlanker/ IBO-Anker) realisiert. Im unteren Hangabschnitt kamen Vernetzungen zur Ausführung.

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den realisierten Arbeiten. Insgesamt wurden 2016 Projekte mit einem Bauvolumen im Ausmaß von 53 Mio Euro realisiert. 




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