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seilbahn.net | Themenbereiche | Wirtschaft | 2017-11-16

Österreichs Seilbahnen schaffen starke Angebots-Highlights

und bauen auf den Nachwuchs.

Saisonstart 2017/18

Die heimischen Seilbahnunternehmen blicken auf einen erfolgreichen Winter 2016/17 zurück und gehen mit einem Investitionsvolumen von 582 Mio. € an den Saisonstart 2017/18. Nach den umfangreichen Seilbahn-Modernisierungen in der vergangenen Saison stehen heuer die Erlebnisse und Angebote für den Gast im Fokus. Die positive Entwicklung im Bereich des Skinachwuchses bekräftigt die Fortführung der zahlreichen bestehenden Aktionen und Einführung neuer Maßnahmen. 

Für die österreichischen Seilbahnen war die vergangene Saison ein wahres Auf und Ab. Nach einem optimalen Saisonstart mit den meisten Ersteintritten seit zehn Jahren folgte ein schwacher Dezember, ein konstant guter Jänner und – trotz wenig Schneefall – ein zufriedenstellender Februar.

Der März war gleich in doppelter Hinsicht anders: erstens wegen dem „Wegfall“ von Ostern, zweitens wegen überdurchschnittlich hoher Temperaturen. „Zusammenfassend war es kein leichter Winter. Dennoch konnten die meisten Skigebiete das geplante Saisonfinale halten, mancherorts wurden sogar neue Umsatz- und Besucherrekorde erreicht“, fasst Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen in der WKÖ, zusammen. In Zahlen brachte dies insgesamt 1,35 Mrd. Euro Umsatz (+ 3,8% zum Vorjahr) und rund 587 Mio. Beförderungen. Die Betriebstage konnten auf Grund des idealen Saisonstartes um 6,4% auf 29.100 gesteigert werden. Auch bei den Ersteintritten zeigt sich erneut eine positive Entwicklung – mit 52,5 Mio. Skierdays im Winter 2016/2017 konnte ein Plus von 1,2% zum Vorjahr verzeichnet werden.

Mit Blick auf teils bereits tief winterliche Skigebiete gehen die heimischen Unternehmen motiviert in die neue Saison. Nach den Rekordinvestitionen in Komfort und Qualität der Seilbahnanlagen im letzten Winter verschieben sich die diesjährigen Investitionen in Richtung Piste & Infrastruktur im Skigebiet. Für kommenden Winter wurden insgesamt 582 Mio. Euro investiert, 194 Mio. Euro davon in die Bahninfrastruktur, 107 Mio. Euro in die Beschneiung und 281 Mio. Euro in weitere Modernisierungen bzw. neue Angebote. Damit schaffen die heimischen Betriebe auch in diesem Jahr wieder wichtige Grundlagen, um regionale Wirtschaftssysteme und die Schlagkraft als Tourismus-Destination zu sichern. Dabei hält der Trend zu nachhaltigen Investments an, um die Schneesicherheit weiter zu erhöhen. An Bedeutung gewinnt daneben die Nachwuchsförderung. „Es ist spürbar, dass nach den enormen Investitionen in Komfort, Sicherheit und Kapazität in diesem Jahr vor allem Angebote für junge Menschen und Kinder am Programm stehen“, so Hörl. 

Dass das Freizeitangebot in den österreichischen Skigebieten in diesem Winter erweitert wurde und die heimischen Seilbahnunternehmen damit bestens für die kommende Saison gerüstet sind, zeigt sich bei einem Blick quer durchs Land. „Dies reicht von neuen Fun- und Familyparks, Funslops, Crossparks und Parallel-Rennstrecken mit Zeitnehmung und Videoaufzeichnung bis hin zu mehr Flächen für Kinderskikurse, günstigere Kinder- und Jugendtarife sowie Familienrabatte“, skizziert Erik Wolf, Geschäftsführer des Fachverbandes der Seilbahnen in der WKÖ.

Daneben spielt auch das Thema Digitalisierung eine immer wichtigere Rolle: Flächendeckendes WLAN-Angebot, Mountain-Apps mit integriertem Ski-Navigationssystem oder Checkpoints für Lawinenverschüttetensuchgeräte (LVS) zur Erhöhung der Sicherheit beim Freeriden: Österreich setzt auch im kommenden Winter wieder neue Maßstäbe im internationalen Vergleich.

Besonders wird seitens Fachverband und Seilbahnunternehmen auf die Schüler- und Nachwuchsförderung geachtet.  Familien mit Kindern und junge Gäste können aus einer Vielfalt an attraktiven Angeboten wählen. Zudem ermöglicht die Branche mit diversen Schulaktionen, dass jährlich zusätzlich über 120.000 SchülerInnen auf die heimischen Pisten gebracht werden. „Alle vorliegenden Daten zeigen uns, dass Wintersportlerinnen und Wintersportler unverändert jung sind. Zugleich beobachten wir aber auch, dass in gewissen Teilen der Bevölkerung eine Entfremdung vom Skisport stattfindet. Hier möchten wir als Branche aktiv werden und einen Beitrag zur sinnvollen Freizeitnutzung und Gesundheitsförderung leisten“, so Hörl. Immerhin habe sich der Altersdurchschnitt der alpinen Wintersportler mit 39 Jahren in den vergangenen seit der Saison 2007/2008 (38,9 Jahre) nicht verändert.

Ergebnisse Winter 2016/17:
- Kassenumsätze 1.353 Mio. Euro
- Skier Days 52,5 Mio.
- Beförderungen 587 Mio. Personen
- Betriebstage 29.100 Tage

Geschätzte Investitionen Winter 2017/18:
- Gesamtinvestitionen: 582,00 Mio.€
- Sicherheit, Qualität & Komfort: 194,00 Mio. €
- Beschneiung:  107,00 Mio. €
- Sonstiges: 281,00 Mio. €

NEWS aus den Skigebieten Winter 17/18 >>>>

Fotos ÖW/ Wisser







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