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seilbahn.net | Themenbereiche | Wirtschaft | 2017-12-04

Imster Bergbahnen feiern 50 Jahre Sesselbahnen Hoch-Imst

Am 10. Dezember 1967 wurde die Sesselbahn der Imster Bergbahnen Richtung Alpjoch eröffnet. Exakt 50 Jahre später, am Sonntag, den 10. Dezember 2017, begehen die Bergbahnen ihr Jubiläumsfest in Hoch-Imst. Dabei locken die ersten Schwünge in der noch jungen Wintersaison. „Das historische Datum nutzen wir, um uns bei der heimischen Bevölkerung für ihre Treue über viele Jahrzehnte zu bedanken. Als kleines Dankeschön veranstalten wir daher am Sonntag, 10.12. ein Fest und laden alle bei gratis Liftbenützung zum Skifahren und Feiern ein“, so Bernhard Schöpf, Geschäftsführer der Imster Bergbahnen.

Bewegte Vergangenheit

Alles begann am 8. März 1966 mit der Gründungsversammlung der „Alpjoch-Imst-Lift GesmbH“. Dieser wohnten an die 150 Persönlichkeiten der Stadt Imst bei. 1967 feierte ganz Imst dann die Eröffnung des Einersesselliftes zur Untermarkter Alm. Interessantes Detail am Rande – als Fahrpreise wurde festgesetzt: Bergfahrt Erwachsene (Einheimische): 12,- Schilling, 10er Block: 100,- Schilling. Am 15. Februar 1971 ging die obere Sektion auf das Alpjoch in Vollbetrieb. Aufgrund akutem Schneemangels im damaligen Winter war ein früherer Termin nicht möglich. Im Sommer 1986 investierten die Bergbahnen unter anderem in den Bau des Malchbachliftes und die elektrische Beleuchtung der Naturrodelbahn. 2015 kam der Funpark hinzu.

Einmalige Erfolgsgeschichte

Neben der Errichtung des neuen Speicherteiches und der damit verbundenen effizienteren Beschneiung, zählt zweifelsohne der Bau des Alpine Coaster Imst 2003 zu den Meilensteinen der Chronik der Imster Bergbahnen. Die bis heute noch immer längste auf Schienen geführten Ganzjahresrodelbahn in den Alpen entwickelte sich rasch zu einem echten Publikumsmagneten. Bereits in den ersten Jahren bescherte die Freizeit-Attraktion den Imster Bergbahnen während der Sommermonate Umsatzzuwächse im dreistelligen Prozent-Bereich.  „Ein großer Dank gilt meinem Vorgänger Franz Krismer und seinen zahlreichen Mitstreitern, der die Idee zum Alpine Coaster hatte. Ohne ihn würde es heute die Imster Bergbahnen und somit auch Skifahren in Hoch-Imst wohl nicht mehr geben“, weiß Bernhard Schöpf.

Positive Aussichten

„Wir sind in der erfreulichen Situation, positive Zahlen zu schreiben und den laufenden Betrieb selbständig finanzieren zu können. Das ist für ein Kleinstskigebiet, wie wir es sind, keine Selbstverständlichkeit“, betont Gebhard Mantl, Aufsichtsratsvorsitzender der Imster Bergbahnen. Er fügt hinzu: „Notwendige, große Investitionen in die Infrastruktur, wie aktuell der Ausbau der Beschneiungsanlage, werden bei höchstmöglicher Förderausnützung gemeinsam mit den Eigentümern finanziert.“ So blickt das Unternehmen positiv in die Zukunft. Und dem feierlichen 50-Jahr-Fest steht nichts mehr im Wege.


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