Flächendeckende Vernetzung und Nutzung von Pisten- und Loipensystemen auch für Sportler mit Handycap.
Zielkonflikt Ski - Straße
Straßenquerungen sind seit jeher ein neuralgischer Punkt in der Planung ortsnaher und ortsübergreifender Wintersportangebote. Die sehr unterschiedlichen Anforderungsprofile von Wintersport und Straßenverkehr ließen sich bisher kaum unter einen Hut bringen. Selbst technisch aufwändige und nur mit hohem Kapitaleinsatz realisierbare Brücken- oder Unterführungen liefern nicht immer das gewünschte Ergebnis. Zum einen sind sie aus den genannten wirtschaftlichen Gründen nicht flächendeckend leistbar, zum anderen liefern sie bei weitem nicht das gewünschte Ergebnis.
Flächenintensiv und aufgrund der Befahrbarkeit mit Pistenmaschinen für den eigentlichen Zweck völlig überdimensioniert, fristen sie außerhalb der Wintersaison ein meist sinnentleertes, das Ortsbild belastendes Dasein.
Spagat: Benutzerakzeptanz versus Angebot
Die dazu nötigen Rampenkonstruktionen verursachen abhängig von der Topografie starke Gefälle bzw. Gegensteigungen verbunden mit räumlicher Enge durch Geländer oder Tunnelwände. Nicht jede Benutzergruppe nimmt das gelassen hin. Die Reaktionen reichen von leichtem Unbehagen bis zu starker Ablehnung, wenn sich das Hindernis als nicht oder schwer überwindbar herausstellt.
Differenzierungen zwischen Langläufern und Alpinskifahrern sind notwendig, die Tendenz weist aber in dieselbe Richtung.
Problembewußtsein
Der nordische Bereich ist durch die Loipenführung am Talgrund relativ häufig mit Straßenquerungen konfrontiert, Seilbahnbetreiber sind meist punktuell kurz vor der Talstation, dafür aber mit hoher Personenfrequenz davon betroffen.
Zu unterscheiden sind weiters Betreiber, die Straßenquerungen als Hemmschuh im Betrieb erkannt haben, und jene, die ihre Augen davor verschließen. Wir wollen für die Problematik sensibilisieren und entsprechende Lösungen anbieten.
Handycap und Alter als Ausschießungsgründe
Menschen, die auf die Benutzung eines Ski- oder Langlaufschlittens angewiesen sind, können Querungen schneefreier Straßen oder starke Gegensteigungen nicht aus eigener Kraft bewältigen. Abgeschwächt gilt das auch für Kleinkinder und weniger sportlich Ambitionierte. Somit können mit einer einzigen derartigen Unterbrechung weite Teile eines Gebietes oder schlimmstenfalls das Gebiet als solches als Gästeziel ausscheiden.
Für alle anderen ist es schlichtweg eine Frage des Komforts, den ein Betreiber in diesen Fällen bietet oder ob er im wahrsten Sinne des Wortes Sand ins Getriebe streut.
Maßgeschneiderte Lösung
Als oberflächenbündiges Straßenquerungssystem ohne zusätzlichen Landschaftsverbrauch bietet Nordic Slider eine wirtschaftliche und vor allem vom Benutzer voll akzeptierte Lösung an.
Nach intensiven Gesprächen mit Behindertensportlern, Schischlittenerzeugern und Touristikern bietet sich im nordischen Bereich sogar ein Mischbetrieb der Systeme an.
Leichte Loipen, die von der Gruppe der Schischlittenfahrer eindeutig bevorzugt werden, sollen anhand der gemachten Erfahrungen mit dem etwas breiteren System NSA – Nordic Slider Alpine ausgestattet werden. Das gewährleistet eine leichte Benützung und ist zudem offen für zukünftige Entwicklungen im Schischlittenbau, wo die Tendenz lt. Hersteller eher zu breiteren Modellen geht.
Der große Rest kann mit dem klassischen NSX – Nordic Slider Cross Country bestückt werden, gefährliche Situationen auf steilen Rampen gehören damit der Vergangenheit an.
Die schlechteste Lösung ist keine Lösung
Nicht alle Erwartungen der Besucher können durch Gästebefragungen erhoben werden. Gebot der Stunde ist aktives Handeln und die leichteste Übung in diesem Zusammenhang ist die Beseitigung offensichtlicher Hindernisse und Missstände.
Jedes System hat seine Berechtigung und kann bei Berücksichtigung aller Randbedingungen optimal eingesetzt werden. Nordic Slider punktet dabei mit geringen Investitionskosten, der Einbauzeit von nur einem Tag und einer extrem hohen Nutzerakzeptanz.
Angebot abrunden
Von der Steinzeit in die Gleitzeit.
Skisport hat einen fließenden Bewegungsablauf. Ziel des Pistenmanagements muss es sein, diesen Flow im Sinne möglichst gleichmäßiger Auslastung zu fördern
Mit Nordic Slider als kompetenten Ansprechpartner gehören Unterbrechungen aufgrund von Straßenquerungen der Vergangenheit an.
www.nordicslider.at
Firmeneintrag bei seilbahn.net >>>>