seilbahn.net | Themenbereiche | Wirtschaft | 2021-05-27

Schweizer Bergbahnen sind bereit für die Sommersaison 2021

Gut geschützt in die Berge

Die Sommersaison 2021 wird in den Schweizer Bergen unter Einhaltung aller Schutzmassnahmen gegen Ansteckungen mit dem Corona-Virus planmässig starten. Einige Gebiete sind bereits in Betrieb. Die Bergbahnen haben die notwendigen Vorkehrungen getroffen, um alle Vorgaben der Behörden zur Sicherheit ihrer Gäste umsetzen zu können.

Die seit Sommer 2020 geltenden und mit dem öffentlichen Verkehr abgestimmten Schutzkonzept-Vorgaben gelten nach wie vor (Abstände, Hygiene, Maskenpflicht). Auf die kommende Saison  hin und unter Berücksichtigung der aktuellen Pandemielage hat Seilbahnen Schweiz seine Schutzkonzept-Grundlage ergänzt; das Dokument wird laufend mit den Vorgaben des Bundes aktuell gehalten. Die Schutzmaskenpflicht (Mund-Nasen-Schutz) gilt nicht nur in den geschlossenen Seilbahnkabinen, sondern auch auf den Freiluft-Bahnen (Sesselbahnen, Schlepplifte). Auch in den Anstehbereichen (sowohl im Freien wie in Gebäuden) ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes obligatorisch; diesen Gesichtsschutz müssen die Gäste selber mitbringen.

Schutzkonzept

Seilbahnen Schweiz stellt seinen Mitgliedern eine «Grundlage Schutzkonzept Seilbahnen Covid-19» als Basis für das betriebseigene Schutzkonzept zur Verfügung. Die aktuelle Version (Version 6.2, Stand 20 Mai 2021) ist mit dem BAG abgestimmt. Die Bergbahnunternehmen haben damit ein Instrument in der Hand, um die nötigen Schutzmassnahmen vor Ort für die Gäste und Mitarbeitenden professionell zu organisieren.

Die Eckpunkte der Schutzkonzept-Grundlage:
  • Die «Grundlage für Schutzkonzept Seilbahnen Covid-19» orientiert sich am Schutzkonzept für den öffentlichen Verkehr und hat den Charakter einer Handlungsempfehlung. Auf dieser Basis können die Seilbahnunternehmen ihr eigenes Konzept erstellen, ggf. mit unternehmensspezifischen Ergänzungen. Die Verantwortung für das Schutzkonzept und dessen Umsetzung liegt in jedem Fall beim einzelnen Unternehmen.
  • Die vom Bund respektive den Kantonen angeordneten Massnahmen gelten übergeordnet und sind unabhängig von den in der Konzeptgrundlage empfohlenen Massnahmen zu beachten. Das Schutzkonzept ist vom Unternehmen laufend zu überprüfen und an die jeweilige Lageeinschätzung der Behörden anzupassen.
  • Auf allen Seilbahnen und Schleppliften ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) obligatorisch; diesen Gesichtsschutz müssen die Gäste selber mitbringen.
  • Auch in allen Wartezonen (in Gebäuden wie im Freien) gilt ein MNS-Obligatorium. Ebenso an stark frequentierten Orten wie Parkplätzen, Parkhäusern etc. Auch sind die Mindestabstände des BAG einzuhalten.
  • Die Hygieneregeln des BAG sind einzuhalten (Händewaschen, Desinfektionsmittel, häufige Reinigung von Kontaktoberflächen, etc.).
  • Die Gästeströme sind in den Warteräumen mittels Signalisation und wenn nötig mit Ordnungspersonal so zu lenken, dass das Anstehen geordnet und ohne grosse Ballungen abläuft.
  • Die geschlossenen Fahrmittel sind während der Fahrt zu lüften.
  • Online-Ticketverkauf ist möglichst zu fördern, weil dies Ballungen an den Schaltern reduzieren hilft.
  • Mitarbeitende mit Gästekontakt werden durch Scheiben geschützt respektive tragen den Mund-Nasen-Schutz.
  • Pisten-/Rettungsdienst: Desinfektion der Gerätschaften und Fahrzeuge. Tragen von MNS im Patienteneinsatz.
  • Alle Mitarbeitenden sind vor der Betriebsaufnahme über die zu beachtenden Schutzmassnahmen zu informieren.
  • Für die Nebenbetriebe (Gastronomie, Kiosk, Läden, Vermietungen etc.) gelten die Schutzempfehlungen der jeweiligen Branchenverbände.
  • Für Kontroll-, Inspektions- und Instandhaltungsarbeiten sowie Bautätigkeiten gelten sinngemäss die Schutzkonzept-Empfehlungen der Bauhaupt- und Baunebengewerbe sowie der Industrie.

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