Bergbahnen Adelboden AG plant Kapitalerhöhung zur Finanzierung der neuen Seilbahn «Direttissima»Die Bergbahnen Adelboden AG (BAAG) plant, die bestehende Sillerenbahn durch die neue Seilbahn «Direttissima» zu ersetzen. Für die Finanzierung des rund 35.5 Mio. Franken teuren Projekts ist eine Erhöhung des Aktienkapitals um mindestens 5 Mio. Franken notwendig. Dazu muss die Generalversammlung am 22. November 2025 den dafür notwendigen Statutenänderungen zustimmen. Mit der neuen Seilbahn «Direttissima» realisiert die BAAG ein zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt: In nur 10 statt 25 Minuten gelangen Gäste künftig von der Talstation Oey direkt auf den Sillerenbühl. Die verkürzte Fahrzeit schafft mehr Raum für Aktivitäten am Berg und erhöht die Attraktivität für die Gastronomie und Events, sowie für Wandernde, Biker:innen und Skifahrer:innen. Dank der Entflechtung der neuen «Direttissima» und der bestehenden Strecke Bergläger–Sillerenbühl entfallen zudem im Winter Wartezeiten bei der Station Bergläger. Eine gezielte Gästelenkung über die Talstationen Oey und Chuenisbärgli verbessert den Transportkomfort und reduziert die Warteschlangen an Spitzentagen deutlich. Die Attraktivität des Gebietes Chuenisbärgli/Höchst und Vordersillere nimmt zu. Die neue Bahn ist nicht nur ein touristisches Highlight, sondern auch ein wirtschaftlicher Impuls für die Region. Sie sichert rund 350 Arbeitsplätze bei der Bergbahnen Adelboden-Lenk AG und stärkt die Wertschöpfung im Tal. Hotels, Restaurants, Läden und Gewerbebetriebe profitieren direkt und indirekt von der neuen Seilbahn – moderne Bergbahninfrastrukturen sind ein Buchungsargument für Gäste und Symbol einer zukunftsgerichteten Destination. Nicht zuletzt steigern moderne und finanziell gesunde Bergbahnen die Attraktivität des Wohnorts, erweitern die Freizeitmöglichkeiten für Einheimische und tragen zur Werterhaltung von Liegenschaften bei. Kapitalerhöhung als Schlüsselelement des Finanzierungsplans Das Gesamtprojekt «Direttissima» umfasst neben der neuen Seilbahn auch den Rückbau der Strecke Oey–Bergläger, die Umnutzung der Station Eselmoos, den Umbau der Station Bergläger sowie diverse Nebenbauten (Umlegung von Strassen, Strom- und Beschneiungsleitungen). Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 35.5 Mio. Franken (Stand Oktober 2025). Zur Finanzierung sind Eigenmittel in Höhe von mindestens 7 Mio. Franken (20% der Kosten) erforderlich. Davon sollen 5 Mio. Franken über eine Aktienkapitalerhöhung eingebracht werden. Diese ist Voraussetzung für zugesicherte Bankkredite und zinslose Darlehen im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP). Die BAAG reagiert damit auch auf die pandemiebedingten Einbussen von über 3 Mio. Franken, die nicht durch staatliche Entschädigungen gedeckt wurden. Damit die Kapitalerhöhung durchgeführt werden kann, muss die Generalversammlung der BAAG am 22. November 2025 den nötigen statutarischen Änderungen zustimmen. Heissen die Aktionärinnen und Aktionäre das Vorhaben gut, erfolgt die geplante Kapitalerhöhung in zwei Schritten: 1. durch Wandeldarlehen (zum Nominalwert pro Aktie von CHF 10.00). Der/die Inhaber:in von Wandeldarlehen gewährt der BAAG gegen fixen Zins ein Darlehen, das automatisch nach 1 oder 3 Jahren in Aktien umgewandelt wird. a. Variante A: Dauer 1 Jahr, Zins 1.25%, Mindestzeichnungsbetrag CHF 10'000 b. Variante B: Dauer 3 Jahre, Zins 1.75%, Mindestzeichnungsbetrag CHF 25'000 2. durch die direkte Ausgabe neuer Aktien (zum Nominalwert pro Aktie von CHF 10.00) Alle Informationen zum geplanten Ablauf der Kapitalerhöhung und zum Projekt «Direttissima» >>>>
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