Bayerns Tourismusministerin Kaniber überreicht Förderurkunden an SeilbahnbetreiberAn die Betreiber zweier bayerischer Bergbahnen – die Fürstlich Hohenzollerische Arberbergbahn und die Hörnle-Schwebebahn – überreichte Tourismusministerin Kaniber im Zuge eines Besuches der Reisemesse f.re.e Förderurkunden. Die Hörnle-Schwebebahn ist ein Urgestein unter den bayerischen Seilbahnen: Seit 1954 in Betrieb, ist sie die älteste Doppel-Sesselbahn Bayerns und die zweitlängste Sesselbahn Deutschland. Alleinstellungsmerkmal sind ihre schwenkbaren Sessel, die ohne Gäste abgeklappt bleiben. Mit den Fördergeldern in Höhe von rund 800.000 Euro wird sichergestellt, dass bei Sanierungsmaßnahmen der nostalgische Charme der Bahn erhalten bleibt, gleichzeitig aber die Sicherheitsstandards auf den neusten Stand der Technik gebracht werden. Auch ein barrierefreier Ausstieg wird dadurch möglich. Dazu Staatsministerin Kaniber: "Dieses Projekt zeigt, dass das Erhalten bayerischer Seilbahnen viele Gesichter hat und nicht nur Neu- oder Ausbau bedeutet". Das Fürstenhaus Hohenzollern-Sigmaringen erhält die Förderung, weil es seit Generationen in eigener Hand am Großen Arber, dem "König des Bayerischen Waldes", die Arberbergbahn betreibt. Staatsministerin Kaniber lobte die vielfältigen Anlagen, die sowohl im Winter als auch im Sommer ein breitgefächertes Angebot für Skifahrer, Biker und Wanderer darstellen. "Die Arber-Bergbahn ist ein beispielhaftes förderwürdiges Modell für den ganzjährigen Betrieb im bayerischen Wald", erläuterte die Ministerin bei der Übergabe der Förderurkunde. Der Förderbetrag in Höhe von 500.000 Euro wird vom Betreiber für Sanierungsmaßnahmen verwendet, die maßgeblich die Sommernutzung stärken. "Das ist für Seilbahnen in Mittelgebirgslagen angesichts der abnehmenden Schneesicherheit sehr wichtig", so Ministerin Kaniber. |





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