seilbahn.net | Themenbereiche | Seilbahnen | 2026-03-30

Skigebiets Ponte di Legno Tonale: Moderne Kabinenbahn geplant

Eine Investition von 22 Millionen Euro gestaltet Zugänge, Verbindungen und Gastfreundschaft im Herzen des Skigebiets neu.

Im Sommer 2026 wird das Herz des Skigebiets von Ponte di Legno – einem lombardischen Skigebiet, das zu den ersten in den Alpen gehörte, die Anfang des 20. Jahrhunderts den Skisport aufnahmen und förderten – vollständig umgestaltet.

Der Sessellift Corno d’Aola, eine Anlage, die Ende der 1980er Jahre von Leitner gebaut wurde und somit fast 40 Jahre in Betrieb ist, wird abgebaut und durch eine moderne Kabinenbahn ersetzt. Auch der Skilift Angelo, der die Skifahrer bis auf 2100 Meter Höhe bringt, wird entfernt. Die neue Kabinenbahn, die eine Mittelstation in der Nähe der Hütte Petit Pierre haben wird, ersetzt beide Anlagen. Zusätzlich wird in der Nähe der Bergstation eine weitere Unterkunftseinrichtung errichtet.

In den ersten Januartagen 2026 hat die zuständige Genehmigungskonferenz grünes Licht für das Projekt gegeben, das von der SIT (Società Impianti Turistici) in Auftrag gegeben wurde. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2026 beginnen, damit die Anlage rechtzeitig zur Skisaison 2025/2026 fertiggestellt ist. Die Kosten der Arbeiten werden auf rund 22 Millionen Euro geschätzt. Die neue Anlage wird in Valbione auf 1500 Metern Höhe starten, eine Mittelstation auf 1925 Metern haben und bis auf 2100 Meter führen.

Besondere Bedeutung wird der Architektur der Stationen beigemessen, die als leichte Holzstrukturen mit Formen gestaltet werden, die an die traditionelle lokale Bauweise erinnern.

Dieses Skigebiet hat in den letzten zwei Jahrzehnten große Fortschritte gemacht – zunächst durch die Verbindung der hochgelegenen Skiarea (Tonale) mit der tiefer gelegenen (Ponte di Legno und Temù) über Liftanlagen, dann durch die Optimierung der Verbindungen zum Gletscher. Nun folgt ein weiterer wichtiger Schritt für einen Ort, der es geschafft hat, sich zu einem der beliebtesten in unseren Alpen zu entwickeln und seinen Erfolg durch kontinuierliche Investitionen zu sichern“, kommentierte Valeria Ghezzi, Präsidentin ANEF (Italienischer Seilbahnverband).



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