seilbahn.net | Themenbereiche | Beschneiung | 2026-06-02

DEMACLENKO Großauftrag: Vertragsunterzeichnung Beschneiungsanlage GORO Mountain Resort

Das GORO Mountain Resort im Westen der Ukraine hat einen Vertrag mit dem internationalen Unternehmen DEMACLENKO über die Errichtung eines automatisierten Systems zur technischen Beschneiung unterzeichnet. Dieses wird eine der zentralen Komponenten der Winterinfrastruktur des Resorts darstellen. Das System soll helfen, eine konstant hohe Pistenqualität sicherzustellen, die Saison besser zu planen und den Gästen auch unter den Bedingungen des Klimawandels komfortable Bedingungen zu bieten. Dadurch wird GORO in der Lage sein, sämtliche Pisten der ersten Ausbauphase zu beschneien und eine Skisaison von über 100 Tagen zu gewährleisten.

Die Investitionen in das Beschneiungssystem belaufen sich auf 25 Mio. Euro und sind Teil der insgesamt 120 Mio. Euro, die für die Berginfrastruktur der ersten Ausbauphase von GORO vorgesehen sind. Dieser Projektteil wird von der Unternehmensgruppe OKKO Group aus Eigen- und Fremdmitteln finanziert. Die Gesamtkosten der ersten Bauphase des Resorts betragen 470 Mio. Euro, davon entfallen 350 Mio. Euro auf die Hotelinfrastruktur, für deren Entwicklung private Investoren eingebunden werden.

„Für uns ist es entscheidend, dass die Berginfrastruktur von GORO von Anfang an nach internationalen Standards entsteht – mit hoher Energieeffizienz, ressourcenschonendem Betrieb und maximaler Automatisierung der Prozesse. Die Partnerschaft mit DEMACLENKO ermöglicht es uns, Lösungen und Ansätze einzuführen, die ihre Wirksamkeit bereits in führenden internationalen Resorts bewiesen haben“, erklärte der CEO des GORO Mountain Resort, Volodymyr Harazd.

Die Zusammenarbeit zwischen den Teams von GORO und DEMACLENKO begann bereits im Jahr 2018 im Rahmen der Entwicklung des Masterplans. Das Projekt wurde individuell auf die Anforderungen des Bergresorts zugeschnitten – unter Berücksichtigung klimatischer Bedingungen, Hangparameter, Wasserquellen und ökologischer Anforderungen. Der endgültige Vertrag über die Lieferung der Ausrüstung wurde im Mai 2026 unterzeichnet.

„Das GORO Mountain Resort ist einer der größten Aufträge in der Geschichte von DEMACLENKO. Wir sind sehr stolz darauf, mit unserer langjährigen internationalen Erfahrung zum Erfolg dieses vielversprechenden Projekts beizutragen. Dadurch können wir unsere Stärken als einer der Innovationsführer der Branche voll einsetzen und das modernste technische Beschneiungssystem für ein Skigebiet realisieren, das vollständig neu errichtet wird. Wir haben eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt, die hocheffiziente Ressourcennutzung mit maximaler Betriebssicherheit verbindet und damit die Grundlage für eine planbare, sichere Wintersaison mit konstant hoher Pistenqualität schafft“, sagte Andreas Lambacher.

Für die erste Ausbauphase des Resorts, die 13 km Skipisten umfasst, wird eine Beschneiungsfläche von 50 Hektar geschaffen. Die Umsetzung des Systems erfolgt in zwei Etappen: Die ersten 17 Hektar sollen bis 2026 fertiggestellt werden, der restliche Teil bis 2027. Der Vertrag umfasst die Lieferung und Installation von mehr als 150 Schneekanonen sowie über 180 Anschlusspunkten.

„Für unterschiedliche Pistenabschnitte setzen wir verschiedene Arten von Schneeerzeugern ein. Leistungsstarke Ventilator-Schneekanonen vom Typ Titan 5.0 werden auf breiten Hängen eingesetzt, wo größere Flächen abgedeckt werden müssen, während Schneilanzen auf schmaleren Pisten und in Waldgebieten mit geringerem Windeinfluss verwendet werden. Dies ist jedoch nur der sichtbare Teil des Beschneiungssystems – zusätzlich werden Pumpstationen, Wasserkühlanlagen und Rohrleitungsnetze errichtet“, erklärte Andriy Dyomin.

Die Anlagen werden in das automatisierte Steuerungssystem SnowVisual integriert, das die zentrale Steuerung sämtlicher Beschneiungsprozesse sowie die Echtzeitüberwachung aller Systeme ermöglicht. Diese Digitalisierung soll GORO helfen, Wasser und Energie effizienter zu nutzen, die Qualität der Schneedecke zu verbessern, den Ressourcenverbrauch zu senken und die operative Effizienz zu steigern.

Kennzahlen
25 Mio. Euro – Investitionen in das Beschneiungssystem
120 Mio. Euro – Investitionen in die Berginfrastruktur der ersten Ausbauphase
350 Mio. Euro – Investitionen in die Hotelinfrastruktur der ersten Ausbauphase
470 Mio. Euro – Gesamtkosten der ersten Ausbauphase des GORO Mountain Resort
50 ha – Beschneiungsfläche der ersten Ausbauphase
13 km – Länge der Skipisten der ersten Ausbauphase
über 150 Schneekanonen
über 180 Anschlusspunkte
100 % der Pisten sollen beschneit werden
über 100 Tage – erwartete Dauer der Skisaison
Hintergrundinformationen

GORO Mountain Resort ist ein Ganzjahres-Bergresort, das die OKKO Group seit Oktober 2024 in der Gemeinde Slawske errichtet. Die erste Ausbauphase umfasst 127 Hektar und beinhaltet zehn Skipisten, ein vollständig technisches Beschneiungssystem, eine Gondelbahn sowie zwei Sessellifte, ein Welcome Centre und ein Mountain Centre sowie fünf Hotelkomplexe mit über 1.100 Zimmern. Die OKKO Group fungiert als Eigentümer, Investor und Entwickler des Projekts. Die Eröffnung des Resorts ist für 2027 geplant, die Hotelanlagen sollen im Sommer 2028 folgen. An der Entwicklung des Resorts sind die internationalen Beratungsunternehmen ILF Group und PKF Hospitality beteiligt. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts, das sich über 1.200 Hektar und einen Zeitraum von 15 Jahren erstreckt, wird auf rund 1,5 Mrd. US-Dollar geschätzt.

https://gororesort.com/en.html











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