seilbahn.net | Themenbereiche | Seilbahnen | 2026-08-13

Fatzer: Säntis Seile aus Romansnhorn

Vor rund einem Monat erreichten die ersten neuen Seile für die Saentis-Schwebebahn AG  die Schwägalp.

Die vier neuen, vollverschlossenen Tragseile bilden gewissermassen die Schienen der Schwebebahn: Auf ihnen laufen die Rollen der Kabinen. 𝗝𝗲𝗱𝗲𝘀 𝗦𝗲𝗶𝗹 𝗶𝘀𝘁 𝟮’𝟱𝟬𝟬 𝗠𝗲𝘁𝗲𝗿 𝗹𝗮𝗻𝗴, 𝗵𝗮𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗗𝘂𝗿𝗰𝗵𝗺𝗲𝘀𝘀𝗲𝗿 𝘃𝗼𝗻 𝟲𝟬 𝗠𝗶𝗹𝗹𝗶𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗲𝗴𝘁 𝟱𝟯 𝗧𝗼𝗻𝗻𝗲𝗻. 𝗜𝗺 𝗞𝗲𝗿𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗹𝗮𝘂𝗳𝗲𝗻 𝗷𝗲𝘄𝗲𝗶𝗹𝘀 𝟰𝟴 𝗚𝗹𝗮𝘀𝗳𝗮𝘀𝗲𝗿𝗻, 𝘄𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗸ü𝗻𝗳𝘁𝗶𝗴 𝗱𝗶𝗲 𝗗𝗮𝘁𝗲𝗻𝗸𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗶𝗸𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗕𝗲𝗿𝗴- 𝘂𝗻𝗱 𝗧𝗮𝗹𝘀𝘁𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗲𝗿𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻.

Auch das Antriebssystem wird erneuert: Ein 4’900 Meter langes COMPACTA-Zugseil ersetzt die bisherige Kombination aus Zug- und Gegenseil. Seine Enden werden miteinander verspleisst und bilden eine durchgehende Schlaufe, an der die Kabinen direkt befestigt werden.
Welche Kräfte die neue Bahn aufnehmen muss, zeigt ein Blick auf die Bergstation: Pro Fahrbahn wirken bis zu 2’518 kN auf die Verankerungen. 𝗗𝗮𝘀 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗽𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗚𝗲𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁 𝘃𝗼𝗻 𝗿𝘂𝗻𝗱 𝟮𝟱𝟬 𝗧𝗼𝗻𝗻𝗲𝗻 – 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗲𝘁𝘄𝗮 𝟰𝟬 𝗮𝘂𝘀𝗴𝗲𝘄𝗮𝗰𝗵𝘀𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗘𝗹𝗲𝗳𝗮𝗻𝘁𝗲𝗻.

Mehr als 𝟱𝟬𝟬 𝗙𝗲𝗿𝘁𝗶𝗴𝘂𝗻𝗴𝘀𝘀𝘁𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻 stecken in den neuen Trag- und Zugseilen für das Projekt «Säntis 2026». Die erste Lieferung umfasste zwei der vier Tragseile sowie das neue Zugseil. Mitte August folgen die beiden verbleibenden Tragseile. 𝗗𝗮𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗯𝗲𝗳𝗶𝗻𝗱𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘀ä𝗺𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝟮𝟰𝟱 𝗧𝗼𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗦𝗲𝗶𝗹 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘄ä𝗴𝗮𝗹𝗽, bereit für den Seilzug und das Verspleissen des Zugseils vor Ort.









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